Mit X-SOCKS® Energizer und X-BIONIC® Spyker voll im Trend

Chariteam München beim "neuseen classics": Endlich ist es soweit. Inmitten von einem etwa hundert Mann (die drei Frauen mit eingerechnet) starken Block stehe ich an einem Gatter, welches die Startblöcke C und B voneinander trennt. Momentan frage ich mich nicht mehr, ob ich mich bei der geschätzten Durchschnittsgeschwindigkeit nicht doch vertan habe, ob ich ausreichend gefrühstückt habe, ob das Training der letzten Wochen seinen Zweck heute erfüllen wird, ob… - ach, genug der Fragen, irgendwie werde ich schon ankommen. Pünktlich um 9:15 Uhr darf Block A starten, einige meiner Chariteamkollegen aus München sind also schon "on the road".   Bis wir uns in Block C auch endlich auf die Sättel schwingen dürfen vergehen, unter lautstarken Unwohlbekundungen einiger Teilnehmer aus den hinteren Startblöcken über eben jene Praxis der verzögerten Starts, wertvolle Minuten. Macht ja nix, die holen wir auf den ersten 25km ganz locker wieder ein. Nach dem raketengleichen Start wird ein für mich sehr gewöhnungsbedürftiges Tempo zwischen 45 und 49km/h vorgelegt. Ich habe meine liebe Not damit und versuche mit hoher Tritt- und außerordentlich hoher Pulsfrequenz das Hinterrad meines Vordermannes zu halten. Irgendwie fliege ich mit, schnell sind wir aus dem ehemaligen Braunkohleförderort Zwenkau raus und gleiten als homogene Masse auf der gesperrten B95 in Richtung Norden, Leipzig. Wie lang das Feld sich vor mir erstreckt bekomme ich gar nicht recht mit, ich schaue gebannt auf die vor mir dahinfliegenden Waden, viele von ihnen bestückt mit den zunehmend beliebter werdenden Kompressionsstrümpfen. Wir sind also mit unseren einheitlichen X-SOCKS® Energizer und den X-BIONIC® Spyker nicht nur funktional bestens ausgestattet sondern auch ziemlich im Trend.   Nach dem ersten Anstieg gestaltet sich die Landschaft weiterhin insbesondere um den Thümmlitzwald reizvoll, weil hügelig. Up and Downs nicht nur auf der Strecke sondern auch was die Gruppenbildung angeht. Diese findet nämlich per Definition leider gar nicht statt. Hartnäckig versuche ich am Hinterrad meines Vorgängers kleben zu bleiben, streckenweise kämpfen wir uns allein gegen den schräg von vorn kommenden Wind, teils in einer kleinen Vierergruppe, selten mal auch zu sechst. Sobald ein paar mehr Fahrer zusammenkommen reihen sich alle wie eine lange Perlenschnur auf. So komme ich nicht wirklich in den Genuss mal für einige Minuten im Schutz einer Gruppe die Beine fallen lassen zu können, zumal diese sich für die ungewohnte Intensität der Bewegung mit Krämpfen bedanken. Also schüttele ich aus und trinke soviel es geht, befehle meinen unteren Extremitäten bedingungslosen Gehorsam und stelle mir vor, wie ich den Rest des Tages nur noch sitzend im Gartenstuhl verbringen werde.   Wie ein Hochgeschwindigkeitszug fahren wir in Zwenkau ein, nach 3:35h sind 125 Kilometer rum. Die Zuschauer klatschen, es wird gerasselt was das Zeug hält, die Stimme des Moderators am Ziel überschlägt sich - zusammen mit meinem (körpereigenen!) Adrenalin eine einmalige Gänsehautsituation! Hätte ich noch Körperflüssigkeit übrig wäre bestimmt vor lauter Überwältigung ein Tränchen gerollt.

System message:

Please enable Javascript in your browser and make sure that you have installed the latest Adobe Flash Player which can be downloaded at http://get.adobe.com/de/flashplayer/ for free!

Your X-BIONIC / X-SOCKS Team